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Disambig.svg Dit Woort hett noch annere Bedüden: kiek dorför ünner Gotha (Mehrdüdig Begreep).

Panorama Gotha, Blick van de Margarethenkark in Richt Weststadt

Gotha is de fieftgröttste Stadt van den Freestaat Döringen un Kreisstadt van den Landkreis Gotha. Se hett 45.589 Inwahner (Stand: 31. Dezember 2017) up en Flach van 69,58 m².

HistorieÄnnern

Gotha wurr eerstmals in en an’n 25. Oktober 775 in Düren utstellt Oorkunn nömmt. Mit hör hett Karl de Groote dat Kloster Hersfeld ünner annern den Teihnten van de Ländereen, Wald un Wiesen van de Villa Gothaha (= goot Water) övereegnet. De Betrecken to Hersfeld söllt woll ok de Grund ween hemm för de Övernahm vun den Stadthilligen St. Gothardus, en ehmalgen Abt van Hersfeld un lateren Bischop van Hilmessen. Man nimmt aber an, dat dat dor vörher ok all en Siedlung geven hett, dat Rebeet dor weer all siet lang Tieden besiedelt.

Gotha weer van 1640 bit 1825 Residenzstadt van dat Hartogdom Sachsen-Gotha-Altenburg und af 1826 Hööft- un Residenzstadt van dat Hartogdom Sachsen-Coburg un Gotha. 1820 wurr in de Stadt mit de Gothaer Versekerung dat düütsch Versekerungswesen begrünnd. In‘n Gothaer Tivoli hett sück 1875 de Sozialistische Arbeiterpartei Deutschlands (SAP), de sück later in SPD umnömmt hett, grünnd. De Stadt weer en Zentrum van dat düütsch Verlagswesen, so wurrn in den Verlag Justus Perthes, grünnd 1785, vörr allen kartographische Publikatschonen (Landkorten, Atlanten, Wandkorten u. a.) erstellt.

StädtepartnerschapenÄnnern

BauwarkenÄnnern

Dat Wohrteeken van Gotha is de gröttste fröhbarocke Feudalbau in Düütschland, dat Slott Friedenstein mit den öldsten Engelschen Gorden up den europääschen Kontinent un den to begahn Kasematten.

LiteraturÄnnern

  • Johann Georg August Galletti: Geschichte und Beschreibung der Stadt Gotha. Gotha 1779 ([1] Geschichte und Beschreibung der Stadt Gotha, slub-dresden.de, afropen an’n 3. Januar 2016)
  • Udo Hopf: Burg Grimmenstein zu Gotha. Stadtverwaltung Gotha, Referat für Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Städtepartnerschaft und Kultur, Gotha 2012, ISBN 978-3-939182-48-1.
  • Kamen Pawlow: Das sehenswerte Gotha. Verlag Pawlow, Gotha 2006, ISBN 3-00-019345-6.
  • Steffen Raßloff: Kleine Geschichte der Stadt Gotha. Rhino Verlag, Ilmenau 2016, ISBN 978-3-95560-046-4.
  • Steffen Raßloff und Maik Märtin (Hrsg.): Orte der Reformation – Gotha. Leipzig 2015, ISBN 978-3-374-04029-2.
  • Heiko Stasjulevics: Gotha, die Fliegerstadt. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2001, ISBN 3-934748-69-4.
  • Manfred Strumpf: Gothas astronomische Epoche. Horb am Neckar 1998, ISBN 3-89570-381-8.
  • Hans Walther: Straßenchronik der Stadt Gotha – einschließlich der Vororte Siebleben, Sundhausen, Beilstedt, Uelleben. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2005, 2. Uplaag, ISBN 3-934748-26-0.
  • Stadt Gotha – Stadtplanungsamt (Hrsg.): Gotha – 20 Jahre Stadtsanierung – 20 Years Urban Regeneration. 116 Sieden, in Düütsch un Engelsch, Gotha 2011, ahn ISBN

WeblinksÄnnern