Domänenkamer Hannover

De Domänenkamer weer en histoorsche Behörde in dat Kurförstendom un von 1815 bet 1866 in dat Königriek Hannover, de blangen de Finanzverwaltung de fiskaalsche Verwaltung von’n staatsegenen Grundbesitt övernahmen hett.

De Domänenkamer hett bet to de Annexion dör Prüßen in dat Johr 1866 den land- un forstweertschoplichen Grundbesitt von’n Staat dör Vermeden un Verpachten verwaltet. Se hett toeerst na de Reformatschoon ok de fröheren Kloosters in dat Kurförstendom övernahmen, de aver later as Sünnervermögen an de Kloosterkamer Hannover överdragen worrn sünd.

1838 weer Georg Ludwig Comperl in de Domänenkamer aktiv, de dat „Ober-Hoff-Marschall-Amt“ ünner Georg Christian von Wangenheim ünnerstünn.[1] 1856 bet 1862 weer August Heinrich Rumann Kamerdirekter.

De Königliche Domänenkamer ünnerstünn direkt den Finanzminister von dat Land. De Kamerpräsident von de Königliche Domänenkamer hett na § 84 von de Verfaten von 1840 von Amts wegen to de Eerste Kammer von de Hannöversche Stännversammlung höört. De Deenstseet von de Domänenkamer weer in dat Laaneslott.

Tiedwies Staats- un Finanzminister in dat Königriek weer Caspar Detlev von Schulte.[2]

LiteraturÄnnern

FootnotenÄnnern

  1. Harold Hammer-Schenk: 1818, und 1838, in: Baubeamte und Baubedienstete (Hochbau), in: Günther Kokkelink, Harold Hammer-Schenk (Hrsg.): Laves und Hannover. Niedersächsische Architektur im 19. Jahrhundert. Edition libri artis, Rev. Neuaufl., Hannover 1989 (mit Abbildungen, graphischen Darstellungen und Karten), ISBN 3-88746-236-X, S. 59–62, hier: S. 60f.
  2. Klaus Mlynek: SCHULTE, (2) Caspar Detlev von, in: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 326; online över Google Böker