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Daniel Kahneman 2004

Daniel Kahneman (hebrääsch: דניאל כהנמן) (* 5. März 1934 in Tel Aviv) is en israeelsch-US-amerikaansch Psycholoog un emeriteert Hoochschoollehrer, de 2002 mit Vernon Lomax Smith den Nobelpries för Wertschapswetenschapen kreeg.[1] De togrundliggen, uttekent Prospect Theory hett he mit Amos Tversky entwickelt.[2]

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LevenÄnnern

Daniel Kahneman stammt vun en jöödsch-litauisch Familie, de mehrere naamhaft Rabbiner hervörbrocht harr.[3] Anfang vun de 1920er Johren sünd sien Öllern ut Litauen nah Frankriek utwannert. Daniel Kahneman wurr in Tel Aviv boren, as sien Moder dor Verwandte besöcht hett. Mah den Inmarsch vun de Wehrmacht in‘ Juni 1940 is de Familie ut Paris in de unbesett Zoon vun Frankriek, nah Juan-les-Pins flücht.[4] As düütsch Truppen an‘ 11. November 1942 ok disse Zoon besett hemm, hett sück de Familie in Cagnes-sur-Mer verstaaken un sluutend in en Dörp bi Limoges.

1946 is Kahneman nah Palästina utwannert. He studeer Psychologie un Mathematik an de Hebrääsch Universität Jerusalem. Nah den Examina 1954 hett he sien dreejohrigen Wehrdeenst in de israeelsch Armee afleist, de hüm ansluutend as Psycholoog instellt hett, um Tests to de Utwahl vun Offizierbewerbern to entwickeln. Af 1958 studeer he Psychologie an de University of California un kreeg dor 1961 sien Doktertitel. Van 1961 bit 1978 hett he an de Hebrääsch Universität Jerusalem un van 1978 bit 1986 an de University of British Columbia lehrt; van 1986 bit 1994 weer he Perfesser an de University of California, Berkeley. Siet 1993 harr Kahneman de Eugene-Higgins-Professur för Psychologie an de Woodrow Wilson School för apenlich un internatschonale Angelegenheiten vun de Princeton University inne.

Bekannt wurrn vör allen sien Arbeiten to Oordeelsheuristiken un kognitiven Verzerrungen.[5] Daniel Kahneman un Amos Tversky hemm de Grundlagen vun de Verhollensökonomik leggt.[6] Steven Pinker hett Kahneman as den „wichtigsten lebenden Psychologen“ betekent.

In en Interview hett Kahnemann 2013 den Gegensatz vun sien Ansatz to de Chicagoer School verklort und at dat dorup ankeem, en Umfeld to schaffen, „das einerseits die persönliche Freiheit gewährleistet und das andererseits die Leute dazu bringt, Entscheidungen zu treffen, die sie später nicht bereuen“.[7]

Daniel Kahneman is verheiraadt mit de Kognitschonspsychologin Anne Treisman.

EhrungenÄnnern

SchriftenÄnnern

  • An analytical model of the semantic differential. University of California, Berkeley 1961 (Dissertatschoon).
  • Attention and effort. Prentice Hall, New York 1973, ISBN 0-13-050518-8.
  • mit Paul Slovic, Amos Tversky (Herutgever): Judgment under Uncertainty: Heuristics and Biases. Cambridge University Press, New York 1982, ISBN 0-521-28414-7.
  • mit Amos Tversky (Herutgever): Choices, Values, and Frames. Cambridge University Press, New York 2000, ISBN 0-521-62749-4.
  • Well-Being: The Foundations of Hedonic Psychology. Herutgever: Edward Diener, Norbert Schwarz. Russell Sage Found, 2003, ISBN 0-87154-423-7.
  • Thinking, Fast and Slow. Farrar, Straus and Giroux, 2011, ISBN 978-0-374-27563-1. Up Düütsch herutbrocht as: Schnelles Denken, langsames Denken. Siedler Verlag, 2012, ISBN 978-3-88680-886-1.

LiteraturÄnnern

WeblenkenÄnnern

Enkeld NahwiesenÄnnern

  1. The Prize in Economic Sciences 2002
  2. Uwe Jean Heuser: Psychologie: Schreck der Ökonomen, Die Zeit, 21/2012
  3. Michael Lewis: Aus der Welt. Grenzen der Entscheidung oder Eine Freundschaft, die unser Denken verändert hat. Campus, Frankfort an‘n Main 2017, S. 48.
  4. Michael Lewis: Aus der Welt. Grenzen der Entscheidung oder Eine Freundschaft, die unser Denken verändert hat. Campus, Frankfort an‘n Main 2017, S. 47.
  5. Oliver Burkeman: Daniel Kahneman: „We're beautiful devices“, The Guardian, 14. November 2011
  6. Jens-Christian Rabe: Wahrheit und Erzählung. In: Süddeutsche Zeitung vom 26. Januar 2016, S. 9.
  7. Valentin Ade, Dieter Bachmann: [1] Eine Belohnung von Glück lässt sich nicht wirklich rechtfertigen van 13. April 2013, afropen an‘ 16. Juni 2013, Basler Zeitung