Dit Woort hett noch annere Bedüden: kiek dorför ünner Donald Sutherland (Mehrdüdig Begreep).

Donald McNicol Sutherland (* 17. Juli 1935 in Saint John, Neebruunswiek; † 20. Juni 2024 in Miami, Florida) weer en kanaadsch Schauspeler vun schottsch Afstammen. Sünners in de 1970er Johren weer he in vele Filmklassikers in acht Rullen to sehn, man ok vundaag maakt he noch Filmen.

Donald Sutherland, 2013

Biografie

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Donald Sutherland hett in sien Schooltiet bi en kanaadschen Radiosenner as Diskjockey arbeidt. Dat he ok good schauspelern künn, dat hett he to’n eersten mol as en Föffteihnjohrigen wiest, as he in de Höörspeelfaten vun Charles DickensA Christmas Carol (dt.: Eine Weihnachtsgeschichte) den Scrooge sien Rull snackt hett. Bito weer he to disse Tiet ok as Stand-Up-Komiker ünnerwegens.

As he later an de University of Toronto studeer, is he dor in en Schauspeelgrupp ringahn. De Theaterkritiker Herbert Whitaker is dor op em opmarksom worrn, as he in dat William Shakespeare-Stück The Tempest (dt.: Der Sturm) mitspeelt hett. He hett Sutherland vörslahn, ut de Schauspeleree en Berop to maken, un dat hett he denn ok maakt. He güng denn na London, üm an de Royal Academy of Dramatic Arts to studeeren. Sien eerste professchonelle Rull hett he Anfang vun de 1960er Johren an de Siet vun Rex Harrison in dat Stück August for the People speelt.

Op en Theatertour dör Grootbritannien in’t Johr 1964 hett em denn de Filmproduzent Paul Maslansky opdeckt un em ünner Verdrag nahmen för den Horrorfilm Il Castello dei morti vivi. Dorna güng dat wieter mit de Filmrullen, t. B. in den Kriegsfilm The Dirty Dozen. 1970 keem för Sutherland mit M*A*S*H de endgelltige Dörbrook.

To de Tiet hett sik Donald Sutherland tohopen mit Jane Fonda düchtig gegen den Vietnamkrieg stark maakt. Een bedüdend Tüügnis dorvun is jemehr gemeensome Film F.T.A – de Afkörten stieht för Free the Army, man meent weer aver eegentlich Fuck the Army – de jemehr Reisen to de verschedensten Standöörd vun de US Army in de ganzen Welt dokumenteert.

Dorna hett Sutherland in vele bekannte Filmen mitspeelt, as Don’t Look Now, Kentucky Fried Movie, Animal House, Invasion of the Body Snatchers oder JFK, üm blots en poor to nöömen. He gellt as een vun de Schauspelers in Hollywood, de an besten instannen sünd, sik in ünnerscheedlichste Rullen to wanneln. 1985 harr he en Optritt as Regenmaker in dat Musikvideo vun Kate Bushs Leed Cloudbusting (ut dat Album Hound of Love). Mit wiet över hunnert Filmen tellt Sutherland butendem to de produktivsten Schauspelers weltwiet.

Liekers sien Spood in dat Filmgewarf hett he aver sien Passchoon för’t Theater nie opgeven. Toletzt stünn he in Enigmatic Variations in’t Londoner Savoy-Theater op de Bühne.

Donald Sutherland hett dreemol heiraadt. Mit sien drüdde Fro, de Schauspelersche Francine Racette, is he nu siet de 1970er Johren tosamen. Tosamen hebbt se dree Kinner. Twee Kinner hett Sutherland ut sien fröhere Eh mit Shirley Douglas. Een dorvun is de bekannte Schauspeler Kiefer Sutherland.

Filmografie (Utwahl)

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Johr Titel Synchroonsnacker
1964 Il Castello dei morti vivi
dt.: Das Schloss der lebenden Toten
 
1965 Fanatic
dt.: Das düstere Haus
 
1965 Dr. Terror’s House of Horrors
dt.: Die Todeskarten des Dr. Schreck
Gerd Martienzen (1. Synchro)
Randolf Kronberg (ARD, 1994)
1967 The Dirty Dozen
dt.: Das dreckige Dutzend
Christian Brückner
1968 Oedipus the King
dt.: König Oedipus
Jürgen Thormann
1970 Kelly’s Heroes
dt.: Stoßtrupp Gold
Christian Brückner
1970 M*A*S*H Uwe Friedrichsen
1971 Klute Rolf Schult
1971 Johnny Got His Gun
dt.: Johnny zieht in den Krieg
Rolf Schult
1973 Don’t Look Now
dt.: Wenn die Gondeln Trauer tragen
Harald Leipnitz
1973 Steelyard Blues
dt.: Ganoven auf Abwegen
Kaspar Eichel (1988)
1975 The Day of the Locust
dt.: Der Tag der Heuschrecke
Hellmut Lange
1976 Novecento
dt.: 1900
Hartmut Reck
1976 The Eagle Has Landed
dt.: Der Adler ist gelandet
Harry Wüstenhagen
1976 Der Richter und sein Henker Maximilian Schell
1976 Il Casanova di Federico Fellini
dt.: Fellinis Casanova
Hartmut Reck
1977 Blood Relatives
dt.: Blutsverwandte
Rolf Schult
1977 The Kentucky Fried Movie
dt.: Kentucky Fried Movie
1977 Invasion of the Body Snatchers
dt.: Die Körperfresser kommen
Wolfgang Pampel
1978 Animal House
dt.: Ich glaub, mich tritt ein Pferd
Rolf Schult
1979 The First Great Train Robbery
dt.: Der große Eisenbahnraub
Charles Brauer
1979 Bear Island
dt.: Die Bäreninsel in der Hölle der Arktis
Hellmut Lange
1980 Ordinary People
dt.: Eine ganz normale Familie
Klaus Kindler
1981 Eye of the Needle
dt.: Die Nadel
Hartmut Reck
1981 Threshold
dt.: Herzchirurg Dr. Vrain
Rolf Schult
1984 Crackers Rolf Schult (1. Synchro)
1985 Revolution Joachim Kemmer
1985 Heaven Help Us
dt.: Die Himmelsstürmer
Jochen Striebeck
1986 Oviri
dt.: Die Augen des Wolfs
Hartmut Reck
1987 Apprentice to Murder
dt.: Nacht der Dämonen
Christian Brückner
1989 Lock Up
dt.: Lock Up – Überleben ist alles
Horst Schön
1989 A Dry White Season
dt.: Weiße Zeit der Dürre
Klaus Kindler
1991 Backdraft Klaus Kindler
1991 Buster’s Bedroom
dt.: Busters Bedroom
Jochen Striebeck
1991 JFK
dt.: JFK – Tatort Dallas
Rolf Schult
1993 Six Degrees of Separation
dt.: Das Leben – Ein Sechserpack
Gunter Schoß
1994 The Puppet Masters
dt.: Puppet Masters – Bedrohung aus dem All
Claus Wilcke
1994 Disclosure
dt.: Enthüllung
Rolf Schult
1995 Citizen X, Feersehfilm Klaus Kindler
1995 Outbreak
dt.: Outbreak – Lautlose Killer
Rolf Schult
1996 A Time to Kill
dt.: Die Jury
Jochen Striebeck
1996 Hollow Point
dt.: Lethal Point – Zwei gnadenlose Profis
Joachim Höppner
1997 Shadow Conspiracy
dt.: Die Verschwörung im Schatten
Hermann Ebeling
1997 The Assignment
dt.: The Assignment – Der Auftrag
Joachim Höppner
1997 Natural Enemy, Video
dt.: Der Feind in meinem Haus
Rolf Schult
1998 Fallen
dt.: Dämon – Trau keiner Seele
Hartmut Reck
1998 Free Money Hartmut Reck
1998 Without Limits
dt.: Grenzenlos
 
1999 Virus Hartmut Reck
1999 Instinct
dt.: Instinkt
Hartmut Reck
2000 Space Cowboys Hartmut Reck
2000 The Art of War Hartmut Reck
2001 Final Fantasy
dt.: Final Fantasy: Die Mächte in dir
Joachim Höppner
2002 Uprising
dt.: Uprising – Der Aufstand
Fred Maire
2002 Path to War, Feernsehfilm
dt.: Path to War – Entscheidung im Weißen Haus
Jürgen Kluckert (2013)
2003 The Italian Job
dt.: The Italian Job – Jagd auf Millionen
Gunter Schoß
2003 Cold Mountain
dt.: Unterwegs nach Cold Mountain
Norbert Gastell
2005 Pride & Prejudice
dt.: Stolz und Vorurteil
Gunter Schoß
2005 American Gun Jochen Striebeck
2005 Human Trafficking Gunter Schoß
2005 Aurora Borealis  
2006 Ask the Dust Jochen Striebeck
2006 An American Haunting
dt.: Der Fluch der Betsy Bell
Roland Hemmo
2007 Reign Over Me
dt.: Die Liebe in mir
Otto Mellies
2007-09 Dirty Sexy Money, Feernsehreeg Jochen Striebeck
2010 The Con Artist Uli Kinalzik
2010 The Pillars of the Earth, Feernseh-Minireeg
dt.: Die Säulen der Erde
Jochen Striebeck
2011 The Eagle
dt.: Der Adler der neunten Legion
Jochen Striebeck
2012 Sofia
dt.: Assassin’s Bullet – Im Visier der Macht
Jochen Striebeck
2012 Dawn Rider Otto Mellies
2013 La migliore offerta
dt.: The Best Offer – Das höchste Gebot
Jochen Striebeck
2014 The Calling
dt.: The Calling: Ruf des Bösen
Jürgen Kluckert
2014 The Hunger Games: Mockingjay – Part 1
dt.: Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 1
Jürgen Kluckert
2013-15 Crossing Lines, Feernsehreeg Jochen Striebeck
2015 Forsaken Jürgen Kluckert
2015 The Hunger Games: Mockingjay – Part 2
dt.: Die Tribute von Panem – Mockingjay: Teil 2
Jürgen Kluckert
2016 Milton’s Secret  
2017 The Leisure Seeker
dt.: Das Leuchten der Erinnerung
Jochen Striebeck
2018 Trust, Feernsehreeg  

Utteken (Utwahl)

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Donald Sutherland hett för sien vele Filmen ok den een oder annern Pries verleht kregen. Negen Priesen hett he winnen künnen un för wietere 14 Utteken weer he nomineert. Wunnen hett he:

  • 1971: den 2. Platz bi den Golden Laurel as Best Dorsteller in en Kummedie för M*A*S*H
  • 1983: den Genie Award as Best Dorsteller in Threshold.
  • 1995: den Emmy as Best Nevendorsteller in en Miniserie oder Special för Citizen X.
  • 1996: den Golden Globe as Best Nevendorsteller in en Feernsehfilm oder -miniserie för Citizen X.
  • 1999: den Golden Satellite Award as Best Nevendorsteller in en Speelfilm – Drama för Without Limits
  • 2003: den Golden Globe as Best Nevendorsteller in en Feernsehfilm oder -miniserie för Path to War
  • 2005: den Jury Award as Best Nevendorsteller för Aurora Borealis.
  • 2006: den Jury-Pries vun’t RiverRun International Film Festival as Best Dorsteller för Aurora Borealis
  • 2006: den Camie Award för Pride & Prejudice.

Weblenken

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