Julius Perlis (* 19. Januar 1880 in Białystok, Russisch-Polen; † 11. September 1913 an den Hochtor-Ostgrat, Ennstaler Alpen) weer en öösterrieksch Schachmeester.

Julius Perlis

Leven un Loopbahn

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Julius Perlis hett van 1898 bit 1902 Rechtswetenschapen an de Universität Wien studeert un kreeg 1903 sien Doktertitel (Dr. jur.). Van 1905 bts 1908 weer he as Konzipient in en Wiener Afkaatskanzlei tätig. He leet sück dornah as Afkaat in Wien daal. Hier is he sien Hobby Schach faken in dat Café Central nahgahn.

He hett an 13 Meesterturnieren deelnommen. Bi sein eerst Turnier 1901 in Wien keem he up Platz 5 bi 7 Deelnehmer. Bi dat Meesterturnier B 1905 in Barmen deel he sück den 4. Platz mit Hans Fahrni un Augustin Neumann. In Ostende 1906 keem he woll in dat Finale, keem dor aber blots up Platz 9. In dat Folgejohr, weer in Ostende, keem he in dat Meesterturnier up Platz 16, bleev aber vör Rudolf Swiderski bi 29 Deelnehmer. Ebenfalls 1908 in Wien deel he sück mit Savielly Tartakower den 7. Platz, bleev aber vör Paul Saladin Leonhardt, Frank James Marshall, Jacques Mieses, Rudolf Swidersi, Hersz Salwe, Paul Johner un annern bi 20. Deelnehmern. 1909 in Sankt Petersburg reck he den 7. Platz vör Erich Cohn, Salwe, Schlechter, Mieses, Tartakower un annern.

1910 verlor he en Wettkamp gegen Spielmann blots knapp mit een Gewinn-, twee Verlust- un twee Remispartien.

1911 in Karlsbad keem he up den 13. Platz noch vör Erich Cohn, Grigori Löwenfisch, Hugo Süchting, Amos Burn usw. Sien gröttsten Erfolg fier he 1912 in dat stark besett Turnier vun San Sebastian. Hier keem he up Platz 5 un reck gegen den Turniersieger Rubinstein tweemal en Remis as ok gegen den Tweeten Nimzowitsch een Sieg un een Remis. Frank James Marshall, Oldřich Duras, Carl Schlechter, Richard Teichmann, Leonhardt un Leó Forgács keemen up de Plätze achter hüm.

Perlis hett sück ok mit Schachkompositschoon befaat.

1913 hett he sück bi en Wanderung in den Ennstaler Alpen verloopen un is doodfroren.[1]

Literatur

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  • E. Spitzenberger: Julius Perlis In: Österreichisches Biographisches Lexikon 1815–1950 (ÖBL). Band 7, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1978, ISBN 3-7001-0187-2, S. 425
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Enkeld Nahwiesen

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  1. Ludwig Bachmann, in: Turnierbuch Teplitz-Schönau. 1922, ISBN 3-283-00061-1.